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Der Zuckermarkt







Getränkehersteller vom Kristallzucker können ab jetzt zum billigeren Sirup wechseln! Völlig unbemerkt hat Brüssel den Zuckermarkt dadurch neu geregelt. Dabei wurden auch die Beschränkungen für den künstlichen Zucker aufgehoben. Damit wir als Verbraucher davon nichts merken, ob wir nun Produkte mit gesundheitsschädlicher Isoglucose oder Kristallzucker konsumieren, hat der Konzern Cargill in Vilvoorde, 12 Kilometer außerhalb von Brüssel, einen Verkostungsraum an seinem wichtigsten europäischen R & D-Standort gebaut, wo die Softdrinkhersteller ihre eigenen Produkte in zwei Versionen testen können.Denn die Konzerne möchten verhindern, dass es ihnen so ergeht wie in den USA. Dort kaufen die Verbraucher vermehrt Softdrinks wie Cola aus Mexiko. Mexiko verwendet richtigen Kristallzucker. Doch Kristallzucker ist teurer als Isoglukose. Außerdem wird vermehrt Zuckerrohr für Bioethanol-Produktion verwendet.Vielleicht ist das der Grund, warum Brüssel von der Öffentlichkeit fast unbemerkt den Zuckermarkt neu geregelt hat. Dabei wurden auch die Beschränkungen für den künstlichen Zucker aufgehoben. Ob Eiscreme, Schokolade oder Softdrinks, aber auch Back- und Teigwaren, Konserven, sogar Fitnessgetränke für Sportler – es gibt kaum noch Lebensmittel, die nicht mit flüssigem Industriezucker gesüßt sind: Isoglucose….Doch Isoglucose soll besonders gesundheitsgefährdend sein. Isoglucose – auch bekannt als Maissirup oder high fructose syrup.


Isoglukose ist ein billiger Zucker, der den Lebensmittelabsatz profitabler macht und besteht auf einen Gemisch der beiden Einfachzucker Fruktose (Fructose) und Glukose (Glucose).Der künstlich hergestellte Sirup stammt überwiegend aus gentechnisch verändertem Mais Das Zuckerkonzentrat Isoglukose (HFCS: high fructose corn sirup) wird aus Maisstärke hergestellt. Er gehört zur Kategorie des Fructose-Lactose-Sirup und wird damit zu den Fruchtzuckern gezählt. Hierzulande wird Maissirup in Lebensmitteln ab einem Anteil von 5% als Fructose, Fructose-Lactosesirup oder Lactose-Fructose-Sirup deklariert. In den USA wird er zum überwiegenden Teil aus gentechnisch veränderten Organismen erzeugt, was in Deutschland bisher nicht zulässig war.


Maissirup macht nicht satt und fördert übermäßiges Essen und Übergewicht

Isoglukose ist aber nicht nur ein stark verarbeitetes, meist genmanipuliertes billiges Massenprodukt, sondern es ist auch noch schädlicher für uns als herkömmlicher Haushaltszucker. Denn unser Gehirn reagiert anscheinend anders auf die Botenstoffe der Monosaccharide im Maissirup und schaltet den Sättigungseffekt aus, den normaler Zucker aus Polysacchariden immerhin noch hat.


Es entsteht bei der Stärkeverzuckerung. Dabei wird pflanzliche Stärke in ihre chemischen „Baussteine“ - verschiedene Zucker - aufgespalten.Früher hat man für diesen Prozess aggressive Säuren verwendet, heute sind Enzyme („sanfte Chemie“) an ihre Stelle getreten. Wichtigste Rohstoffquelle für die Stärkeverzuckerung ist Maisstärke, in Europa auch Weizen- oder Kartoffelstärke.


Um aus dem Glukose-Fruktose-Gemisch Isoglukose zu erhalten, wird die Glukose zu einem Teil in Fruktose (Fruchtzucker) umgewandelt. Fruktose besitzt eine höhere Süßkraft als Glukose. Je höher der Fruktoseanteil in dem Sirup ist, um so süßer ist er. Dieser Prozess (Isomerisierung) wird mit Hilfe des Enzyms Glukose-Isomerase durchgeführt. Je nach Fruktosegehalt kann Isoglukose eine höhere Süßkraft als herkömmlicher Haushaltszucker erreichen.


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